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Meditation für Männer: Der Weg zu mehr Gelassenheit

Meditation für Männer: Der Weg zu mehr Gelassenheit

Jeder hat schon mal von Meditation gehört, doch kaum jemand weiß, wie es wirklich geht. Der Gentleman-Blog erklärt, wie Sie das Gedankenkarussell im Kopf abstellen, wie Sie lernen, den Blick nach Innen zu richten und wie es Ihnen dadurch gelingt, bewusster zu leben.

Für mehr Gelassenheit im Alltag

Yoga, Mindful Living und Meditation sind voll im Trend. Unzählige Menschen suchen spirituelle Wege, um gelassener durchs Leben zu gehen, zu sich selbst zu finden und den Stress des Alltagslebens besser zu bewältigen.

Wer denkt, dass es sich hierbei hauptsächlich um ein Thema für Frauen handelt, irrt. Immer mehr Männer finden Ihren Weg in die Yogastunde, beschäftigen sich mit dem Thema Achtsamkeit und Slow Living und meditieren zu Hause. Das Beste an der Meditation ist: Sie können sie ganz einfach lernen, überall praktizieren und benötigen dazu nichts außer einem Kissen und Ruhe. Hier kommen unsere Tipps, wie Sie mit nur etwas Übung zum spirituellen Guru werden können – oder zumindest zu einem entspannteren, glücklicheren Mann.

Gedanken lenken

Der Begriff Meditation stammt vom lateinischen Wort „meditatio“ ab, was eigentlich „nachdenken“ bedeutet und zunächst verwirrend erscheinen mag. Schließlich soll man beim Meditieren doch sämtliche Gedanken abschalten. Oder? Fast. Wer noch nie meditiert hat, dem wird es schwerfallen, den Kopf auf Anhieb abzuschalten. Daher geht es am Anfang zunächst darum, die Gedanken in die richtige Richtung zu lenken. Setzen Sie sich in einem stillen Zimmer oder an einem ruhigen Fleck in der freien Natur bequem hin (das kann im Schneidersitz sein, muss aber nicht) und stellen Sie sich darauf ein, dass die nächsten Minuten Ihnen ganz allein gehören. Das bedeutet: Smartphone aus! Auch Musik oder sonstige Ablenkung hat bei der Meditation nichts zu suchen. 

Schließen Sie die Augen und konzentrieren Sie sich nur auf Ihren Atem und lassen diesen fließen. Es hilft sich vorzustellen, wie die Kraft der Erde, auf der Sie sitzen (oder wahlweise liegen) durch Sie hindurch Richtung Himmel fließt, wie ein goldenes Licht. Betrachte Sie sich als ein Gefäß, durch das die heilende und unerschöpfliche Kraft des Universums hindurchrinnt. Das klingt in der Theorie vielleicht etwas befremdlich, doch wenn Sie sich darauf einlassen, können Sie spüren, wie Sie bereits nach wenigen Minuten ruhiger werden und sich ein Gefühl innerer Ruhe einstellt.

Einfach loslassen

Keine Sorge, wenn die Gedanken gelegentlich doch in Ihren Alltag zurückkehren. Es ist völlig normal, dass sich das stressige Meeting vom Morgen noch einmal meldet oder der Streit mit der Frau, die eine oder andere Emotion in Ihnen loslöst. Lassen Sie es zu und dann los und fokussieren sich einfach wieder auf Ihren Atem. 

Beginnen Sie mit zehn bis 15 Minuten und versuchen Sie nicht zu bald, Ihre Sessions zu verlängern, sondern lieber die Qualität zu steigern. Sprich: Bleiben Sie lieber bei den 15 Minuten und üben sich während dieser, nur auf Ihr Inneres zu konzentrieren und die Unterbrechungen, in denen Gedanken und Sorgen aufkommen, zu minimieren. 

Spezifisch meditieren

Sobald Ihnen dies gelingt und Sie bereit sind, Ihre Meditation aufs nächste Level zu heben, können Sie sich darin üben, über einen spezifischen Gedanken zu meditieren bzw. ein Gefühl durch Meditation zu manifestieren. 

Um eine Idee davon zu bekommen, können Sie sich zunächst eine Person vorstellen, die Sie von ganzem Herzen lieben. Ob das Ihr Kind, Ihre Frau oder Mutter oder Ihre Bulldogge ist, bleibt Ihnen überlassen. Hauptsache, in Ihnen stellt sich das warme Gefühl ein, das mit aufrichtiger Zuneigung einhergeht. Versuchen Sie dieses Gefühl einzufangen und sich in Ihrem Körper ausbreiten zu lassen. Stellen Sie sich vor, wie es in jede Zelle kriecht und Sie von innen ausfüllt und heilt. Gelingt Ihnen das, sind Sie bereits ein halber Guru. 

Geführte Meditationen

Wem es schwerfällt, in den Flow zu kommen und das Gedankenkarussell in der stillen Meditation abzuschalten, kann mithilfe von geführten Meditationen zum gleichen Ergebnis kommen. Es gibt etliche Apps wie zum Beispiel Mindspace und YouTube-Videos, die durch die Meditationen führen. Die Anweisungen eines erfahrenen Lehrers helfen dabei, die stressigen Gedanken loszulassen und in den Moment zurückzukehren.

Die Body-Scan-Methode 

Eine beliebte Methode für Anfänger ist der sogenannte Body Scan. Anstatt die Aufmerksamkeit auf den Atem zu richten, konzentriert man sich beim Body Scan auf jeden Körperteil – vom Kopf bis zu den Zehen – und wie sich dieser anfühlt.

Beginnen Sie die Body-Scan-Meditation am Scheitelpunkt Ihres Kopfes und lenken Ihre Aufmerksamkeit dann langsam und bewusst kontinuierlich weiter Richtung Gesicht, Hals, Brust und so weiter bis Sie an Ihren Füßen und den Zehen angekommen sind. Spüren Sie mit jedem Atemzug in alle Regionen Ihres Körpers hinein und nehmen Sie wahr, wie sie sich anfühlen, ohne das Gefühl zu bewerten. Es geht nicht darum, herauszufinden, welche Körperteile sich besonders gut anfühlen oder top aussehen und ob Sie mit Ihrem Sixpack zufrieden sind oder mit der Wohlstandswampe leben können. 

Die Übung soll Ihnen helfen, genau wie die Atemübungen, zu lernen den Blick ins Innere zu richten und nicht von außen (ab-)wertend auf Ihren Body zu schauen. Die meisten von uns wissen gar nicht mehr, wie das geht! Viele Anfänger erzählen von einem beängstigenden Gefühl der Leere, bei dem Versuch in sich hineinzublicken. Keine Sorge, wenn es Ihnen ähnlich ergeht. Auch das ist normal und je mehr und öfter Sie meditieren, desto schwächer wird es. Stattdessen werden Sie merken, wie sich in Ihrem Inneren nach und nach ein ganz neues Universum auftut: eine Welt, in der ein Frieden herrscht und die Sie besuchen können, wenn sich Ihre äußere Welt im Krieg befindet. Sei dies mit dem Chef, der Frau, dem Nachbarn oder der Bulldogge  –  mit einem gelassenen und friedlichen Inneren lösen sich Konflikte bekanntlich am besten. Also: Durchatmen, meditieren und Frieden schließen, mit sich und der Welt.

Titelbild: Shutterstock // Esther Pueyo

Die Autorin

Judith Heede

Judith Heede

Eigentlich ein Münchner Kindl, ist Judith zuerst nach Hamburg gepilgert, um als Moderedakteurin über die neuesten Mode- und Lifestyletrends zu berichten und Kleider und Krempel bei Fotoshoots in Szene zu setzen. Die nächste Reise führte sie auf die tropischen Seychellen, wo sie als freie Redakteurin Reiseberichte für internationale Magazine schrieb und als PR-Consultant im Inselparadies unterwegs war. Jetzt arbeitet sie von überall und nirgendwo und schreibt am liebsten über Fashion, Filme und im Feuilleton.

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