Tempus fugit – von der paradoxen Faszination mechanischer Zeitmesser

Vor einiger Zeit sah ich in einer Fernsehübertragung den unvergleichlichen Günther Netzer sitzen, der neben einem wie immer perfekt passenden Anzug eine besondere Uhr trug. Es war ein Ewiger Kalender von IWC, ungeheuer schön, ungeheuer teuer und uhrmacherisch eine Delikatesse. Diese Art von Komplikation in einer Uhr zeigt – sofern sie ständig betriebsbereit gehalten wird – für eine Dauer von 499 Jahren korrekt das aktuelle Tagesdatum an. Die ebenfalls angezeigte Mondphase würde erst nach 577 Jahren korrigiert werden müssen.



















