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Haarige Angelegenheit

Körperhaarentfernung: Ja oder nein?

Körperhaarentfernung: Ja oder nein?

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Sind Körperhaare störend oder gewünscht? In welchem Maße sind sie ok und wann wird es zu viel? Das Haar auf der Haut wird auch unter Männern kontrovers diskutiert. Während sich einige ihren Körper komplett glatt wünschen, so schätzen andere wiederum ihren Pelz. Doch selbst in diesem Fall wird gerne hier und da gestutzt. Aber was spricht für und was gegen die Haarentfernung? Der Gentleman-Blog geht dem Thema auf den Grund.

Haarentfernung: Heute weitgehend Standard

Eine glatte Brust und enthaarte Achseln sind für viele Männer mittlerweile ganz normal. Andere rücken jedem Haar unterhalb des Kopfes zu Leibe, andere sorgen sich wiederum eher um den Genitalbereich. Auch die Frauenwelt hat sich an die neue Glätte gewöhnt und fordert sie nicht selten ein. Doch die Haarentfernung hat auch Vorteile, die weniger mit der Optik oder der Frauenwelt zusammenhängen:

Sport
Bei manchen Sportarten ist die Haarentfernung Usus. Im Bodybuilding gilt, dass jedes Haar die Optik im Wettkampf stört. Mitunter hat die Haarentfernung handfeste gesundheitliche Gründe, wie beispielsweise beim Radsport: Rasierte Beine lassen sich nach einem Sturz besser behandeln als unrasierte. Kleine Steinchen sind nun sichtbarer und werden nicht von Haaren verdeckt. 

Hygiene
Dieser Punkt ist strittig. Für viele Männer sind die Haare ein Hindernis bei der täglichen Hygiene. Besonders im Achsel- und Intimbereich ist es schlichtweg leichter, sich sauber zu halten, wenn keine Haare sind. Andere hingegen argumentieren, dass die Haare den Schweiß weiterleiten. 

Wohlgefühl
Letztendlich ist das der ausschlaggebende Punkt. Fühlt sich ein Mann wohler, wenn abseits Kopfhaar (und Bart) der Körper enthaart ist, ist das letztlich das ausschlaggebende Argument. 

Dabei gilt wie im Leben, dass es nicht nur schwarz oder weiß, ganz oder gar nicht gilt. Dafür gibt es zu viele Abstufungen bei der Haarentfernung. Achseln, Brust, Intimbereich und Beine – manche Männer rasieren oder wachsen alles, andere nur ein Teil davon. 

Hat die Haarentfernung auch Nachteile? 

Ja! Natürlich. Der größte Nachteil ist der Aufwand. Je nach Enthaarungsmethode müssen Männer mehr oder weniger Zeit in ihre glatte Haut investieren. Darüber hinaus kommen weitere Nachteile auf die Herren der Schöpfung zu: 

Kosten
Selbst die Enthaarung in Eigenregie kostet Geld. Die günstigste Variante ist sicher das Rasieren, doch mit neuen Klingen, Rasiercreme und Hautpflege summieren sich die Ausgaben mit der Zeit. Das Wachsen ist ebenso wie das Sugering nicht ohne Fremdhilfe möglich. Die professionelle Enthaarung alle paar Wochen schlägt sich in den Ausgaben nieder. 

Entzündungen
Die Haare wachsen hin und wieder ein, was zu Entzündungen führen kann. Je nach Körperstelle ist diese höchst unangenehm. Vielfach müssen Herren für sich selbst austesten, welche Enthaarungsmethode bei ihnen mit den geringsten Irritationen einhergeht. 

Schmerzen
Alles, was das Haar an der Wurzel packt, verursacht Schmerzen. Das Abziehen eines Wachsstreifens auf Bein oder Brust kann schon heftig sein, die Haarentfernung im Intimbereich ist noch ein ganz anderer Schnack. 

Haarnutzen
Körperhaare dienen auch dem Schutz der Haut. Jeder kann es für sich austesten, indem er einmal ein enthaartes und ein unbehandeltes Bein an Brennnesseln hält. Eine dichte Behaarung könnte zudem einen gewissen Sonnenschutz darstellen. Zudem helfen Haar bei Kälte, wobei der Effekt in unseren heutigen Zeiten dank moderner Kleidung zu vernachlässigen ist. 

Was ist bei der Haarentfernung zu beachten? 

Die Entfernung von Körperbehaarungen ist aufwendig, kostet Zeit und Geld. Dies gilt ebenso für dauerhafte Entfernungsmethoden, denn diese müssen meist mehrfach wiederholt werden, bis die dauerhaften Erfolg bringen.

Jede Methode irritiert zwangsläufig die. Wie sehr ein bloßer Rasierer die Haut reizen kann, wissen die meisten Männer aus eigener Erfahrung. Methoden, die das Haar mit der Wurzel entfernen, irritieren auch unterhalb der Hautoberfläche. Daher ist die Pflege ein Muss. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Enthaarungscremen
Sie werden aufgetragen, wirken einige Zeit ein und werden danach mit einem Spachtel abgekratzt. Die Produkte greifen das Haar an und zerstören es, sodass es sich mit der Creme entfernen lässt. Wer Enthaarungscreme kaufen möchte, sollte sich die verschiedenen Produkte vorher genauer anschauen oder gegebenenfalls ausprobieren. Insbesondere dunkle Körperhaare erfordern häufig mehrere Durchgänge, was die Hautirritationen steigern kann. Empfehlenswert ist, jede Enthaarungscreme zuerst an einer kleinen Körperstelle auszuprobieren, um sicherzustellen, dass keine allergische Reaktion erfolgt. 

Rasurhilfen
Theoretisch kann der Rasierschaum vom Bart auf für die Körperbehaarung verwendet werden. Besser ist es jedoch, für den Körper andere Schäume oder Cremes zu nutzen, welche die Haut zugleich großflächig schützen. Etliche Männer nutzen für die Ganzkörperrasur bewusst Rasiercremes für Frauen. Wichtig: Von (billigen) Damenrasierern Abstand nehmen. Sogar viele Frauen greifen gezielt zu Männerrasierern, da diese haltbarer sind. 

Wachs, Zucker, Epilierer
Wachs und Zuckerpasten können beide zu Hause angewendet werden, wobei die Anwendung auf dem Rücken kompliziert ist. Epilierer haben dieselbe Aufgabe, doch funktionieren sie elektrisch. Doch Vorsicht: Die Haut muss unbedingt gepflegt werden, damit die Haare nicht einwachsen. 

Dauerhafte Entfernung
Dieser radikale Schritt kann mittlerweile auch daheim durchgeführt werden, doch empfiehlt sich ein professionelles Studio. Da die Geräte möglichst auf die eigene Haut abgestimmt werden müssen, ist das Know-how der Spezialisten nötig. Wie viele Behandlungen nötig sind, bis nichts mehr sprießt, hängt von der Methode, dem Haarwuchs und der Haarform ab. 

Rasierer unter WasserKörperbehaarung ist heute oft nicht mehr angesagt – es kommt allerdings auch auf den Typ Mann an @ Supply / Unsplash.com

Fazit: Die eigene Entscheidung 

Bei der Körperhaarentfernung sollten Männer nicht auf andere, sondern nur auf sich hören. Ob sie nun hygienisch ist oder einem bestimmten Zweck dient, bleibt dahingestellt. Wer sich für die Enthaarung entscheidet, sollte beim ersten Versuch zunächst den Rasierer nutzen, um zu sehen, ob das Ergebnis für einen selbst ansprechend ist. Für die dauerhafte Körperenthaarung ist das Rasieren jedoch in der Regel nicht optimal, weil es alle zwei Tage wiederholt werden muss und dadurch recht zeitintensiv ist. Wachsen, Sugering, Epilieren und Enthaarungscremes bieten eine Haarfreiheit von bis zu zwei Wochen. Dauerhaft bleibend ist die professionelle Haarentfernung allein mittels Techniken, bei der Wurzel des Haares dauerhaft zerstört werden.

Bildquelle Titelbild: @ Christian Buehner / Unsplash.com

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