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Saubere Sache!

So funktioniert eine gute Bartpflege

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Wohlfühlen, Optik, Hygiene – für die Bartpflege gibt es viele gute Gründe. Die tägliche Pflege ist nicht nur Bartschutz, sondern stärkt unser Gesicht, denn sie pflegt und nährt das Barthaar und die darunter liegende Haut. Friseurmeister und Unternehmer Klaus Macher erklärt im Gentleman-Blog, worauf es dabei ankommt und was Männer bei der Wahl der Pflegemittel beachten sollten.

6 Tipps für einen gepflegten Bart

Tipp 1: Setze dich mit deinem Bart auseinander!

Zunächst ist es wichtig, seinen eigenen Bart zu kennen und auf den eigenen Stil einzugehen. Dazu gehören die Länge und die Dicke des Barthaars sowie die Hautempfindlichkeit. 

Tipp 2: Bürste und kämme deinen Bart regelmäßig!

Das Bürsten und Kämmen ist der Grundstock eines gepflegten Bartes. Es entwirrt die Haare und hält sie in Form, die Talgsubstanz wird von der Haut in die Haarspitzen transportiert und  es fördert die Durchblutung in der Haut, was das Bartwachstum angeregt. Außerdem werden dadurch Hautirritationen  verhindert sowie Reinigungs- und Pflegestoffe besser aufgenommen.

Empfehlenswert sind Wildschweinborsten in unterschiedlichen Längen und Abständen. Umso kürzer das Barthaar, desto weicher sollte die Borste sein. Übe den Druck aber nicht zu stark aus – es soll sich angenehm anfühlen, da die Haut ansonsten irritiert wird. 

Ein Kamm kommt immer dann zum Einsatz, wenn die Bürste an ihre Grenze stößt, was vor allem bei sehr dichten Bärten der Fall ist. Für das Durchkämmen empfiehlt sich einen Holz-, Horn- oder Carbonkamm. Auch für das Styling kann ein Kamm sehr nützlich sein.

Tipp 3: Reinige den Bart richtig!

Was ist überhaupt eine gute Bartwäsche? Für die Bartpflege ist es ratsam, sich folgende Routine anzueignen und zwei bis dreimal pro Woche durchzuführen: Bartshampoo eine Minute einwirken und anschließen ein Bartöl einmassieren. Nimm dazu vier Tropfen des Öls und kämme es gut durch die Haare. Das Bartöl sollte ebenfalls eine Minute einwirken, bevor es gründlich ausgespült wird. Diese Art von Reinigung hat eine konditionierende Wirkung, da das Öl durch das Waschen besser im Haar aufgenommen wird. Deine Haut und dein Barthaar werden dir die Intensivpflege danken!

Tipp 4: Nutze ein Pflegeöl!

Bartöle sorgen dafür, dass dein Barthaar weich, geschmeidig und formbar bleibt und somit optimal gepflegt aussieht. Damit machst du deinen Bart Kuss-tauglich! Pflegeöle haben je nach Zusammensetzung folgende Wirkungen:

  • Sie spenden Feuchtigkeit und lassen das Barthaar weich wirken.
  • Sie verleihen ein beruhigendes oder erfrischendes Feeling.
  • Sie haben einen Peeling-Effekt.
  • Sie haben eine heilende Wirkung und lindern gereizte Haut.
  • Sie wirken durchblutungsfördernd, entzündungshemmend und antibakteriell.

Tipp 5: Schütze deinen Bart!

Der Bartschutz ist eine moderne Reinigungstechnik: Der 3-in-1-Effekt enthält die Reinigung, Pflege und die Wirkung eines Aftershaves. Beim Bartschutz handelt es sich um ein Reinigungsserum mit einem desinfizierenden und antibakteriellen Wirkstoff-Komplex. Diese Art von Pflege eignet sich vor allem im Alltag und zwischendurch, zum Beispiel nach dem Tragen einer Maske, um Bakterien und Keime im Barthaar zu beseitigen.

Tipp 6: Achte auf die Inhaltsstoffe!

Bei der Bartpflege erzielt man den gesundheitlichen und pflegenden Effekt in der Regel nur, indem die Inhaltsstoffe hochwertig sind sowie reine Naturprodukte statt synthetisch erzeugten Öle sind. Je empfindlicher Haut und Haar, desto wichtiger sind die natürlichen Zutaten. Bei guten Ölen besteht nicht die Gefahr, dass die Haut überölt wird. Somit kommt es zu keinerlei Irritationen wie Rötungen, Pickeln oder anderen Unreinheiten.

Gerne werden Argan-, Sesam-, Eukalyptus-, Rosmarin-, Jojoba-, Orangen-, Lavendel-, Mandel- oder Traubenöl als Inhaltsstoffe eingesetzt. Inhaltsstoffe wie Pfefferminzöl und Rosmarinöl sorgen durch ihren Duft nicht nur für ein wohltuendes Feeling, sondern haben auch eine desinfizierende Wirkung. Pfefferminzöl wirkt antiseptisch, erfrischend und zellerneuernd. Rosmarinöl ist für seine antibakterielle und durchblutungsfördernde Wirkung bekannt. Der Saft aus der Aloe-Vera-Pflanze hat eine antibakterielle und immunstärkende Wirkung – außerdem spendet er Feuchtigkeit und fördert die Wundheilung.

Extratipp

Nach diesen 6 Tipps zur guten Bartpflege bleibt nur noch ein Punkt offen: das Styling. Was ist besser – Pomade oder Paste? Mein Expertentipp: Die Paste ist der beste Allrounder. Sie ist für fast jedes Styling sehr gut einsetzbar. Die Pomade eignet sich speziell für feines Haar. Sie gibt Volumen und sorgt für einen natürlichen Look. 

Der Autor

Klaus Macher

Klaus Macher

Friseurmeister Klaus Macher seit 30 Jahren erfolgreich im eigenen Salon tätig. Er kennt die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden ganz genau. Der Gründer von Barbermoment.de/ legt viel Wert auf Pflegeprodukte, in denen viel Gutes steckt, mit spürbaren Nutzen, besonderem Wohlfühl-Effekt, hochwertige Inhaltsstoffe und immer im Einklang mit der Natur.

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