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6 beeindruckende Golfplätze aus aller Welt

6 beeindruckende Golfplätze aus aller Welt

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Golf ist ein echter Gentleman-Sport und ein Rundum-Vergnügen: das Spiel an sich, die nette Gesellschaft und nicht zuletzt die wunderschönen Golfplätze. Keine Frage, Golf ist nicht nur gut für Körper, Geist und eventuell sogar für die Karriere, sondern tut auch der Seele gut. Der Blick kann über den Golfplatz ins Grüne schweifen und für Entspannung und Ruhe sorgen. Ein perfekter Ausgleich vom stressigen Alltag. Wir stellen einige der beeindruckendsten Golfplätze aus aller Welt vor. 

Von versierten Architekten entworfen, gleicht so mancher Platz eher einem Schlosspark als einer Sportstätte. Andere Plätze sorgen mit ihrer abenteuerlichen Lage für einen gewissen Adrenalinkick. Von Schottland bis zu den Vereinigten Arabischen Emiraten, von Australien bis Grönland, so mancher dieser Golfplätze stellt bestimmt ein mögliches Ziel für den nächsten Urlaub dar. Also bloß nicht die passende Golfausrüstung vergessen! 

Putten auf den schönsten Golfplätzen der WeltVon traditionell bis abenteuerlich – auf Golfplätzen ist alles möglich. // Pixabay.com ©Pexels CC0 Public Domain 

1. St. Andrews Links in Schottland

Die St. Andrews Links sind kein einzelner Golfplatz, sondern eine ganze Reihe einzelner Plätze, die für Spieler unterschiedlichen Spielniveaus ausgerichtet sind. Die Golfanlagen gehören zu den größten der Welt. Selbstbewusst werden die St. Andrews Links auch als ‚Home of Golf‘ bezeichnet. Und mit dem Old Course beheimatet die Anlage sogar den ältesten erhaltenen Golfplatz der Welt.

Die erste Erwähnung der St. Andrews Links reicht ins Jahr 1552 zurück. Erzbischof John Hamilton gewährte damals in einem Dekret dem Volk eine freie Nutzung der Links ganz ausdrücklich auch für den Golfsport. Für sich selbst sicherte der Erzbischof in diesem Zuge gleich einmal die Rechte am gesamten Kaninchenbestand der Links. 

Heute fürchten auf den Anlagen nicht mehr die Kaninchen den Bischof, sondern die Spieler das harte, schnelle Grün der Links. Die Bunker sind hier wesentlich tiefer als auf deutschen Golfplätzen üblich und sie haben ausgesprochen steile Kanten. Wer sich hier dem Golfvergnügen hingibt, ist also nicht nur der Geschichte des Sports ganz nah, sondern erhält zugleich eine besondere Herausforderung.  

2. Pebble Beach Golf Links in den USA

Mit Douglas Grant und Jack Neville haben sich hier zwei bekannte Landschaftsarchitekten verwirklicht. Sie gestalteten die Pebble Beach Golf Links an der felsigen Steilküste des 17-Mile-Drive. Diese einmalige Lage macht die Anlage zu einer der schönsten der Welt. Doch dies ist nicht der einzige Superlativ des Platzes, denn zählt das Greenfee von ca. 500 Dollar  zu den höchsten weltweit.

Seit der offiziellen Eröffnung der Anlage im Jahr 1919 tummeln sich auf dem Platz Golfprofis und Amateure. Wichtige Turniere wie die US-Open fanden mehrfach auf den Pebble Beach Golf Links statt. Gespielt wird vor einer einmaligen Kulisse. Die Wellen des Pazifiks schlagen an den Felsen bis zum Golfplatz empor. Direkt am Golfplatz liegt auch das Luxushotel ‚Del Monte‘. Lediglich ein Polofeld und eine Rennstrecke trennt es von den Fairways. Das Hotel ist eine beliebte Anlaufstelle für Celebrities, die sich gerne auch einmal auf dem Golfplatz blicken lassen. 

3. Golfpark Rothenburg-Schönbronn in Deutschland

Man muss zwangsläufig nicht in die Ferne schweifen, auch Deutschland hat in puncto Golf Besonderes zu bieten. In Bayern liegt der Golfpark Rothenburg-Schönbronn. Er gehört nicht nur für deutsche Golfsportler zu den schönsten Plätzen. Die Anlage befindet sich zwischen den sanften Hügeln des Naturparks Frankenhöhe. Für ein besonderes Flair sorgen alte Baumbestände und neugepflanzte Hecken. 

Golfer erproben ihr Geschick an 16 Wasserhindernissen und 27 Sandbunkern. Das Layout ist besonders abwechslungsreich und bietet geübten Spielern einige Herausforderungen und Anfängern viel Spielfreude. 

Unser Tipp: Wer diesen Golfplatz besucht, sollte nach dem Spiel unbedingt im Hofgut Schönbronn einkehren. Die ausgezeichnete mediterrane Küche bietet den perfekten Abschluss des entspannenden Golferlebnisses. 

4. Abu Dhabi Golf Club in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Bereits das Clubhaus dieser Anlage hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Den Anblick des Gebäudes in der Form eines Falken mit ausgebreiteten Flügeln vergisst niemand so schnell. Und die Plätze mit frischen Greens und fantastischen Aussichten begeistern versierte Golfer wie Golfanfänger gleichermaßen. 2012 erhielt Abu Dhabi eine Auszeichnung von der International Association of Golf Tour Operators. Es wurde zum ‚Golfreiseziel des Jahres – Afrika und Golfstaaten‘ ernannt. 

Der Golftourismus spielt in Abu Dhabi eine immer größere Rolle. Gerade in hohen Business-Kreisen ist es sehr gerne gesehen, Geschäftspartner dorthin einzuladen, um den nächsten großen Deal auf dem Golfplatz zu besiegeln.

Der Abu Dhabi Golf Club gehört unter den luxuriösen Plätzen der arabischen Halbinsel zu den luxuriösesten. Zusätzlich zum traditionellen Parcours mit 18 Löchern erwarten die Golfspieler hier 27 Championship Löcher auf 162 Hektar Green. 

5. Kingston Heath in Australien

Kein Geringerer als Tiger Woods sagte über Kingston Heath, dass dieser Kurs am ehesten seinen Vorstellungen von einem perfekten Golfplatz am nächsten kommt. Tatsächlich rankt Kingston Heath unter den Golfplätzen Australiens stetig ganz oben. Eine attraktive Landschaft mit uralten Baumbeständen und risikoreiche Bunker prägen das Bild des Platzes.

Kingston Heath ist ein klassischer Golfplatz, ein Sandbelt Course, der auf eine über 100-jährige Geschichte zurückblickt. Nachdem im Jahr 1925 durch Alister MacKenzie ein paar Veränderungen durchgeführt wurden, ist der Platz sich seither treu geblieben. Den Spielern stehen zwei Driving-Ranges, kostenlose Übungsbälle und Leihschläger namhafter Hersteller zur Verfügung. Das 19. Loch befindet sich hier übrigens nicht im Clubhaus. Dafür gibt es zwei Par-3-Löcher.

6. Uummannaq Golf Course in Grönland

Ein Golferlebnis der besonderen Art bietet der Uummannaq Golf Course in Grönland. Hier wird nicht im Poloshirt gespielt. Angebracht ist stattdessen wetterfeste Thermokleidung, die den Temperaturen der Eiswüste standhält. Darüber hinaus ist das Spielen nur in Gruppen erlaubt. Die Greens heißen Whites, die Bälle sind rot und der Kurs ändert sich permanent, denn Eis und Schnee sind stetig in Bewegung.  Auf diesem in jeder Hinsicht besonderen Parcours werden auch Weltmeisterschaften im Schneegolf ausgetragen.

Dieser Golfplatz ist aber nichts für zaghafte Gemüter. Abschreckend könnte nicht zuletzt die Verzichtserklärung wirken, die es vor der Nutzung des Platzes zu unterzeichnen gilt. Diese spricht den zugehörigen Golfclub im Todesfall des Spielers von jeder Schuld frei. 

Übrigens: Als ursprüngliche Form des Schneegolfs wird das niederländische »Kolf« betrachtet. Diese Wintersportart wurde auf zugefrorenen Kanälen gespielt.

Titelbild: Pixabay.com ©KRam CC0 Public Domain

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