Thema: Rum

Weil Fass und Brand Freunde sind

Weil Fass und Brand Freunde sind

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Die Spirituosen-Welt ist heute vor allem ein hart umkämpftes Business. Doch noch immer schlummert auch ein Rest von Alchimie in den großen Brennereien. Zumindest, wenn sie ihre Destillate im Holzfass lagern. Diesen Prozess zwischen Magie und Biochemie haben sich nun auch einige Bars abgeschaut. Gastautor Roland Graf vom Trinkprotokoll erklärt im Gentleman-Blog, was bei der Fassreifung eigentlich passiert (und warum uns das so schmeckt).

Der Rum mit H – Rhum Agricole

Der Rum mit H – Rhum Agricole

Was ein einzelner Buchstabe nicht alles an- bzw. ausrichten kann! Fügt man den drei Buchstaben, die das Wort »Rum« gebilden, einen vierten hinzu, und zwar ein h, dann werden wohl die meisten Zeitgenossen augenblicklich das Wort »Ruhm« im Sinn haben. Hier geht es aber um »Rhum«, was wiederum zu Wortspielen einlädt, etwa zu dem nachfolgenden: Welcher »Rhum« hat denn bisher den größten »Ruhm« erlangt? Eine durchaus kurzweilige Frage, doch die Frage nach dem besten Rhum wird an dieser Stelle unbeantwortet bleiben. Vielmehr wird hier auf diese spezielle Art des Rums – gemeint ist der Rhum Agricole – näher eingegangen.

Die Geschichte des Rhum Agricole aus Martinique

Rum, mehr als nur Spirituose

Rum, mehr als nur Spirituose

Was fällt Ihnen zu dem Wort Rum ein? Richtig – Piraten, Seeräuberromantik, Karibik, Traumstrände und Urlaub. Das hat einen guten Grund, denn Rum ist flüssige Geschichte in der viele Geschichten stecken.

Schon der Dichter Heinrich Heine wusste bereits 1844 um seine Magie, als er im „Wintermärchen“ schrieb:

„Die Göttin hat mir Tee gekocht und Rum hineingegossen – sie selber aber hat den Rum ganz ohne Tee genossen.“

Rum ist flüssige Geschichte